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Nach dem Amoklauf von Emsdetten stellt sich die Frage, inwieweit die Eltern des Schülers und seine Freunde, aber auch der Staat, mitverantwortlich sind. Wie hätten Sie die Tat verhindern können?
| Wahrscheinlich gar nicht. Mit so einer extremen Reaktion von Jugendlichen kann niemand ernsthaft rechnen. Unter vielen Millionen frustrierten Jugendlichen ist das ein Einzelfall. | |
| Die Mitschüler sollten auffällige Personen mit 'Gewalthobbys' den Lehrern oder der Polizei melden. | |
| Die Täter kündigen ihre Taten meist im Internet an. Den Datenfluß muss der Staat stärker überwachen. | |
| Die Eltern müssen sich besser um ihre Kinder kümmern. Wenn mein Sohn gerne Gewaltspiele spielt, sich nur schwarz kleidet, zurückzieht und Bomben im Wald testet, müssen das die Eltern doch mitbekommen. |
Nach dem Amoklauf an der Realschule Emsdetten wird erneut ein Verbot von Killerspielen gefordert. Sind Sie auch dafür?
| Ja - Killervideos und Killer-Spiele können die Auslöser für Gewalttaten sein | |
| Nein - nicht jeder der ein Killerspiel spielt, wird automatisch zum Gewalttäter. Die Ursachen sind komplexer. Die gesellschaftliche Isolation der Täter spielt eher eine Rolle | |
| Wer solche Spiele spielt, kann nicht ganz richtig im Kopf sein. Jugendliche müssen davor geschützt werden. Ein Verbot ist der richtige Weg. |













