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Die Innenminister einigten sich auf ein 2-Stufenmodell zum Bleiberecht. Wer einen Arbeitsplatz hat, darf als geduldeter Ausländer bleiben. Ist das eine gute Lösung?
| Ja - klar und praktikabel | |
| Nein - wir werden so von Ausländern überrannt. Da wird sich ein Arbeitsplatz-Graumarkt bilden von Schein-Arbeitsplätzen. | |
| Ist mir egal. Das ändert sich sowieso wieder |
Die Bundesminister Schäuble und Müntefering haben sich auf ein SPD-nahes Modell zum Bleiberecht verständigt. Alle geduldeten Altfälle bekommen ein zweijähriges Bleiberecht. Ist der Konsens richtig?
| Ja - der Vorschlag ist gut. Nur diejenigen, die innerhalb der zwei Jahre einen Arbeitsplatz nachweisen, dürfen bleiben. Die Besten werden ihre Chance wahrnehmen. | |
| Nein - das ist eine deutliche Aufweichung des Bleiberechtes. Hunderttausende Menschen, die weder Deutsch können noch europäische Werte teilen, werden in Deutschland Aufenthaltsrechte erwerben. | |
| Unabhängig davon, ob der Konsens richtig oder falsch ist: Schäuble hat im Alleingang seine ganze Partei und die Länderregierungen vor den Kopf gestossen. So funktioniert Politik nicht. |
In zwei Pariser Vorstädten ist es am Mittwoch abend abermals zu Krawallen gekommen. Sind solche Zustände wie in Paris auch in deutschen Großstädten denkbar?
| Das ist doch schon der Fall! In manche deutsche Vororte wie Hamburg-Wilhelmsburg traut sich die deutsche Polizei kaum mehr rein. | |
| Nein! Die Franzosen haben hausgemachte Probleme mit ihren aus Nordafrika eingewanderten Immigranten. | |
| Das hängt ganz von der weiteren Entwicklung ab. Falls bestimmte Gruppen - wie z.B. junge Ausländer - weiterhin chancenlos sind, drohen Probleme auch in Deutschland. |
Die SPD hat die Debatte um die Unterschicht angestoßen. Heiner Geißler sagt, dass Armut jeden auch unverschuldet treffen kann. Was denken Sie?
| Jeder ist bedroht, der kein großes Vermögen in der Hinterhand hat. Krankheit, Scheidung, Depressionen. Es geht schneller abwärts, als man denkt. | |
| Bildung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Armut. Man muss immer an sich arbeiten, damit man nicht plötzlich von niemanden mehr gebraucht wird | |
| Das sind doch meistens Leute, die nicht bereit sind zu arbeiten oder Ausländer ohne Schulabschluss, die sich nicht integrieren wollen |
Prominente Deutsch-Türken, wie z.B. Ekin Deligöz, Bundestagsabgeordnete der Grünen, appellieren an Musliminnen in Deutschland, das Kopftuch abzulegen. Fördert ein solcher Schritt die Integration?
| Ja! So werden Vorurteile abgebaut und die Frauen als gleichberechtigt wahrgenommen. | |
| Nein! Es kann doch nicht von einem Kopftuch abhängen, ob man in Deutschland Akzeptanz findet. | |
| Es ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Es sollte verhindet werden, dass Türken und Deutsche abgeschottet nebeneinander leben. |













