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In diesen Tagen erhält der Türke Orhan Pamuk den Nobelpreis für Literatur in Stockholm verliehen. Haben Sie schon ein Werk von ihm gelesen?
| Nein noch nicht - aber ich habe es fest vor | |
| Nein, das interessiert mich nicht | |
| Ja - aber es hat mir nicht sehr gefallen | |
| Ja - ich bin begeistert. Ich werde noch mehr von ihm lesen. |
Die FAZ passt zum 1.1.2007 ihre Schreibweise der in den Schulen gebräuchlichen Rechtschreibung an? Wie schreiben Sie?
| Ich schreibe nach der jeweils gültigen Rechtschreibung | |
| Ich schreibe so, wie ich es in der Schule gelernt habe und kümmere mich nicht um die Reformen | |
| Ich habe keine Ahnung ob meine Schreibweise mit irgendeiner heutigen oder vergangenen Rechtschreibung gültig war. Ich schreibe so, wie ich es für richtig empfinde. | |
| Ich habe meine eigene Rechtschreibung und lehne alle Reformen und Vorschriften ab. | |
| Ich bin Legastheniker |
Bei Suhrkamp ist der Teufel los. Nach dem Gesellschafterwechsel wird der Zoff über die Presse ausgetragen. Wird der Verlag die Querelen überleben?
| Suhrkamp ist eine deutsche Kulturinstitution. Unabhängig von den Querelen wird der Verlag seine Bedeutung behalten | |
| Ulla Berkewicz kann den Verlag weder inhaltlich noch kaufmännisch führen. Solange sie Verlegerin spielt, wird der Verlag weiter an Image verlieren | |
| Auch die neuen Gesellschafter können Suhrkamp nicht retten. Es müssen endlich echte Verlagsprofis das Steuer übernehmen. | |
| Die neuen Gesellschafter werden die Witwe von Unseld aus dem Verlag drängen und Suhrkamp zu neuer Bedeutung führen. |
Beim Suhrkamp Verlag hat sich die Beteiligungsstruktur geändert. Die neuen Eigentümer wollen den Verlag auf die Erfolgsspur zurückführen. Wird das gelingen?
| Suhrkamp ist für die deutsche Kultur zu wichtig. Man kann einen solchen Verlag nicht einer überforderten Verlegerwitwe überlassen. Hoffentlich haben die neuen Aktionäre den Mut, die Probleme anzugehen. | |
| Solange die neuen Aktionäre nicht mehr Mitspracherechte bekommen, wird sich nichts ändern. Der Verlag wird weiter an Renomme verlieren | |
| Die Verlegerin macht ihre Sache doch gut und verwaltet das Erbe von Siegfried Unseld in beeindruckender Weise. | |
| Die beiden neuen Anteilseigner haben selbst viel zu wenig Erfahrung, um einen solchen Verlag zu führen. |
Milan Kunderas Bestseller 'Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins' ist nach 22 Jahren auf Tschechisch erschienen. Darf ein Schriftsteller ein ganzes Volk so bestrafen?
| Ja! Kundera wurde in der Tschechoslowakei mit einem Publikationsverbot belegt, aus der Partei ausgeschlossen und verlor schließlich die Staatsbürgerschaft. Das genügt! | |
| Nein! Das war und ist nicht fair. Was konnte der einzelne Bürger damals für seine Diktatoren? | |
| Als Autor kann Kundera frei entscheiden, was mit seinen Manuskripten geschieht. Das geht sonst Niemanden etwas an. |
Gerhard Schröder stellt seine Memoiren vor. In seinem Buch erhebt der Altkanzler u.a. schwere Vorwürfe gegen einzelne Gewerkschaftsbosse. Warum werden Sie sein Buch lesen?
| Schröder war bis vor kurzem Kanzler. Er hat sicherlich einige interessante Details zu verraten, die ja auch aktuelle Kabinettsmitglieder betreffen können. | |
| Nein! Ich werde sein Buch nicht lesen. Einseitige Darstellungen helfen nicht weiter. | |
| Ich werde es lesen, weil ich mich für die Hintergründe seiner Entscheidungen interessiere. | |
| Ich werde es lesen, da ich seine Freunde und Feinde kennen lernen will. |
Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk hat den Literatur-Nobelpreis erhalten. Haben sie schon etwas von ihm gelesen ?
| Nein, aber das werde ich jetzt nachholen. | |
| Ja, das habe ich. | |
| Nein, ich plane das auch nicht. |
Ein Konsortium aus 40 Verlagen hat auf der Buchmesse die Bücher-Suchmaschine 'Volltext-online' vorgestellt. Kann das eine ernsthafte Konkurrenz zu Googles Büchersuche werden?
| Nein! Google hat eine so gute Technologie, da können andere kaum mithalten. | |
| Ja! Die Inhalte sind entscheidend. Da können 40 Verlage schon viel bieten. | |
| Es sollte allein schon deshalb gelingen, weil sonst das Google-Monopol weiter wächst. |
Die größte Buchmesse der Welt öffnet in Frankfurt ihre Tore. Werden Sie dabei sein?
| Ja - ich war schon öfters da und werde auch in diesem Jahr hinfahren | |
| Ich werde zum ersten Mal die Buchmesse besuchen | |
| Leider habe ich keine Zeit. | |
| Nein - das interessiert mich nicht | |
| Weiß noch nicht |













