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2008 sind Präsidentschaftswahlen in USA. Hillary Clinton hat bereits 26 Mio. Wahlkampfgelder eingesammelt. Wird Sie die erste amerikanische Präsidentin?
| Ja | |
| Nein |
George Bush hat in seiner 6. Rede zur Lage der Nation einen Schwerpunkt auf den Umweltschutz gelegt. Zu Recht?
| Es gibt derzeit kein wichtigeres Thema angesichts der Erderwärmung. | |
| Das Thema hat überragende Bedeutung. Aber Bush will nur von dem Irak-Desaster ablenken und denkt an seinen Nachruf | |
| Bush soll sich lieber darum kümmern, die selbst gelegten Brände im Irak, Afganistan und anderswo zu löschen. Das Thema Umweltschutz ist zu wichtig, um es dem schlechtesten amerikanischen Präsidenten aller Zeiten zu überlassen. |
Bush gibt Fehler in der Irak-Politik zu. Er stimmt die Amerikaner auf ein weiteres blutiges Kriegsjahr ein. Ist seine "Vorwärtsstrategie" richtig?
| Nein - der Krieg ist nicht zu gewinnen. Jede Verlängerung vergrößert den Schaden | |
| Amerika ist einer Zwickmühle. Ein Abzug der Truppen bedeutet völliges Chaos. Eine Verstärkung der Truppen weiteren Schrecken ohne Ende. Es gibt keine gute Strategie mehr | |
| Ja - es müssen mehr Truppen in den Irak, um den Bürgerkrieg zu beenden. Irak darf nicht in die Hände der iranischen Mullahs fallen |
Wer hat die besten Chancen im amerikanischen Präsidentschaftsrennen?
| Hillary Clinton | |
| Rudolph Giuliani | |
| John Edwards | |
| John McCain | |
| Al Gore | |
| Barack Obama | |
| Mitt Romney | |
| Evan Bayh | |
| Bill Richardson |
Sowohl der neue amerikanische Verteidungsminister Gates als auch die Baker-Kommission empfehlen einen schnellen Rückzug aus dem Irak. Was wird dort ohne die Amerikaner passieren?
| Der Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen nationalen und religiösen Gruppen eskaliert. Der Krieg könnte auch die Türkei und den Iran tangieren. Es wird 100tausende Tote geben | |
| Der Iran wird einen Teil des Iraks annektieren. Die Schiiten werden einen eigenen Gottes-Staat bilden | |
| Die irakische Regierung und die irakische Armee werden die Probleme auch ohne die Amerikaner in Griff bekommen | |
| UN-Truppen müssen hinter den Amerikanern aufräumen. | |
| Der Irak wird in mehrere Einzelstaaten zerfallen. Kurden, Schiiten, Sunniten.. |
Die Demokraten haben bei den amerikanischen Wahlen nach dem Kongress nun auch die Mehrheit im Senat. Wie bewerten Sie das Wahlergebnis?
| Sehr gut. Nun muss Bush endlich andere Meinungen hören und Kompromisse finden. Die unkontrollierte Alleinregierungszeit ist vorbei | |
| Amerika wird nun unregierbar. Die unterschiedlichen politischen Lager werden sich bis zur Präsidentenwahl auf Kosten des Gegners profilieren und keinen Kompromissen zustimmen. | |
| Das ist eine Katastrophe für Amerika. Bush kann seine politischen Vorstellungen nicht mehr durchsetzen. | |
| Es ändert sich nicht viel - weder in der Irak-Politik noch in der Wirtschaftspolitik |
Daniel Ortega hat die Wahlen in Nicaragua offensichtlich gewonnen. Damit bekommt Chavez aus Venezuela einen neuen Verbündeten. Teilen kommunistische Diktaturen Südamerika unter sich auf?
| Chavez und Ortega sind keine Kommunisten. Sie lassen sich von den Amerikanern nur nicht alles gefallen. | |
| Südamerika versinkt in totalitären Systemen | |
| Ortega und Chavez sind demokratisch an die Macht gekommen. Die Länder sind in Freihandelszonen eingebunden. Man sollte den Teufel nicht an die Wand malen. | |
| Die Südamerikanischen Länder brauchen eine starke Regierung und einen starken Präsidenten. Ortega und Chavez können ihre Länder aus der Schuldenmisere und dem Elend herausführen. |
Der Ex-Diktator Saddam Hussein ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tod durch Erhängen verurteilt worden. Was halten Sie davon?
| Natürlich ist Saddam schuldig. Aber Todesurteile sollten nicht ausgesprochen werden. | |
| Das Todesurteil durch den Strang ist zu milde für einen solchen Verbrecher. In vielen Ländern würde er vorher noch Peitschenhiebe erhalten. | |
| Der Prozess war unfair, das sagt auch Amnesty International. Das war Siegerjustiz. | |
| Das Urteil ist gerecht und sollte so umgesetzt werden |
Irak-Desaster und Sex-Skandal: Bei den Kongresswahlen am 7. November könnten die US-Republikaner ihre Mehrheit an die Demokraten verlieren. Wie zufrieden sind Sie mit der Bush-Regierung?
| Bush macht vieles richtig. Der Wirtschaft geht es gut. Der Irak wurde befreit von der Diktatur. Die Richtung stimmt. | |
| Die US-Politik ist mir egal. Die Deutschen und Europäer müssen selbst ihre Hausaufgaben machen. | |
| Bush ist eine Katastrophe. Hoffentlich kommen die Demokraten an die Macht. |
George Bush will einen 1100 km langen Grenzzaun zu Mexiko bauen, um illegale Einwanderung zu erschweren. Ist das auch ein Modell für Europa?
| Bush hat Recht. Wir müssen unseren Wohlstand schützen und illegale Einwanderung verhindern | |
| So stoppt man Einwanderung nicht. Dann kommen die Menschen eben über das Meer oder über andere Länder. Europa kann man nicht absperren. | |
| Wir müssen Einwanderung als Chance für unsere überalterte Gesellschaft begreifen. Wir brauchen einen Masterplan für die Integration | |
| Illegale Einwanderung ist meist ökonomisch motiviert. Man muss die Ursache in den armen Ländern beseitigen und den Menschen dort Zukunftschancen eröffnen. |
US-Präsident Bush sagte, dass er auf der Suche nach Bin-Laden auch direkt auf Pakistanischem Territorium eingreifen würde. Wird Bush zur Belastung für seine eigene Außenpolitik?
| Ja! Bush ist für seine eigenen Berater inzwischen nicht mehr zugänglich. Er reagiert instinktiv, was für die Welt sehr gefährlich ist | |
| Nein! Das sind doch nur die üblichen Wahlkampfsprüche. Sie muß man nicht allzu ernst nehmen | |
| Was heißt Belastung? Bush verkörpert die Außenpolitik selbst |
Englands Premier Tony Blair teilt kräftig aus. Er bezichtigt seine europäischen Kollegen des Anti-Amerikanismus. Was meinen Sie?
| Blair hat recht - ohne Amerika kann der Westen auf kein Problem auf der Welt angemessen reagieren. | |
| Ja - die Gefahr besteht, dass die Europäer und die Amerikaner sich entfremden. Europa alleine ist zu schwach. | |
| Blair schießt über das Ziel hinaus. Es darf doch erlaubt sein, die amerikanischen Partner zu kritisieren oder auf Fehlentwicklungen hinzuweisen | |
| Blair hat nicht recht. Man sieht doch, was die Amerikaner weltweit anrichten. Da werden oft Probleme geschaffen, anstatt gelöst | |
| Nein - Europa soll sich auf seine Stärke besinnen. Amerika muss Europa als mindestens gleichrangigen Partner betrachten |
Der Bericht des US-Senats zum Irak Krieg ist eine schallende Ohrfeige für Präsident Bush. Es gibt keine Verbindung zwischen Hussein und ALQuaida. War der Irak-Krieg dennoch gerechtfertigt?
| Nein - die Gründe für den Krieg waren alle vorgeschoben und falsch. Der Krieg war nicht gerechtfertigt | |
| Auch wenn die Gründe für den Krieg vorgeschoben waren, konnte immerhin eine Diktatur gestürzt werden, die für Millionen Tote verantwortlich war. | |
| Der Krieg war absolut gerechtfertigt. Eine Diktatur wurde beseitigt, die Demokratie wurde eingeführt, der Terror wurde geschwächt und der Westen hat weiterhin Zugriff auf das Öl |













