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Nun hat sich auch die deutsche Politik auf ein Rauchverbot geeinigt: in allen öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Verkehrsmitteln, Schulen und Restaurants gilt es. Sind die Regelungen sinnvoll oder zeugen sie von zunehmender Intoleranz?

Das ist sinnvoll! Warum sollten sich Nichtraucher von Rauchern schleichend vergiften lassen?
Rauchen ist Teil unserer Kultur. Hier tyrannisieren intolerante Nichtraucher die rauchenden Genußmenschen.
Die Regelung ist fair! Es darf ja an bestimmten Orten wie Bars, Kneipen oder Bierzelten weiterhin geraucht werden.

Die Rentenreform ist da. Jeder der später als 1964 geboren wurde, darf nun erst mit 67 ohne Abschlag in Rente gehen. Ist das fair?

Nein! Das ist höchst unfair und es sind wieder mal die Jungen die Verzicht üben müssen.
Ja! Irgendwo muss ja eine Grenze verlaufen, ab der die neue Regelung gilt.
Das bringt gar nichts, wenn für die meisten bereits mit 50 das aktive Arbeitsleben endet und Firmen ältere Mitarbeiter meiden.

Die Werbung für Tabakprodukte ist zukünftig stark eingeschränkt. Nun möchte die Koalition auch ein umfassendes Rauchverbot durchsetzen. Was halten Sie davon?

Ich bin konsequent dafür. In allen öffentlichen Gebäuden und auch am Arbeitsplatz sollte Rauchverbot herrschen
Grundsätzlich bin ich dafür. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen. In Kneipen und Bars oder in ausgewiesenen Bereichen sollte auch in der Öffentlichkeit noch geraucht werden dürfen
Rauchverbot ist Bevormundung. Für Nichtraucher sollten Nichtraucherzonen eingerichtet werden.
Es sollte überall geraucht werden dürfen. Wenn es stört, der kann ja woanders hingehen.

Der innenpolitische Sprecher der Union, Bosbach fordert für Sexualstraftäter nach ihrer Entlassung ein Autoverbot. Ist das sinnvoll?

Wenn es stimmt, dass die meisten Sexualstraftaten mithilfe eines Fahrzeugs vorbereitet und begangen werden, dann ja!
Eine solche singuläre Maßnahme ist nicht sinnvoll. Da braucht es schon ein ganzes Bündel an Aktionen.
Wenn man sein Strafe abgesessen hat, dann sollte man frei sein. Punkt!

Nach dem tragischen Tod des 2-jährigen Kevin in Bremen kommen immer neue, ähnliche Fälle zum Vorschein. Was muss geschehen, um Kinder vor gewalttätigen Eltern zu schützen?

Es muss eine wirksamere Kontrolle durch die Jugendämter geben. Besuche 2x pro Woche sind das Mindeste.
Das Hauptproblem liegt bei unmotivierten Beamten, die Kenntnis von Problemfamilien haben, aber nichts tun. Hier muss man die Strafandrohung erhöhen.
Kinder müssen schneller aus diesen Familien raus und in Heime oder zu Pflegeeltern. Es glaubt doch keiner, dass sich gewalttätige Eltern kurzfristig ändern?
Die Betreuung der Eltern muss intensiviert werden. Unterbringung in Heimen oder bei Pflegeeltern sind die letzte Alternative.

Die Gesundheitsreform ist nun beschlossen. Welcher Eindruck überwiegt bei Ihnen?

Der kleinste gemeinsame Nenner wird zum Gesetz.
Es ist so kompliziert, dass nicht klar ist welche finanziellen Folgen sich daraus ergeben.
Es ist eine Übergangslösung, bei der es sich nicht lohnt, sich damit zu beschäftigen, da sie schon bald wieder durch ein neues Konzept ersetzt wird.
Es ist ein guter Kompromiß.
Es ist der große Wurf, der für Jahre hält.
Er ist für die privat Versicherten unfair, für die gesetzlich Versicherten fair.

In Israel möchte das Parlament jedem Bürger die Möglichkeit geben, per SMS eigene Gesetzesvorschläge einzubringen. Kann solch ein Vorhaben gelingen?

Ja! Es ist nur eine Frage wie man so etwas organisiert. Mehr Basisdemokratie kann so gelingen.
Nein! Wir haben nicht umsonst eine repräsentative Demokatie, da zu viele Köche bekanntlich....
Man sollte einen solche Feldversuch wagen und schauen, ob sich das 'exportieren' läßt

Zypris bereitet Gesetzentwurf zur Patientenverfügung vor. Mit Patientenverfügungen können Menschen vorab festlegen, wie sie im Fall einer schweren Erkrankung behandelt werden wollen, wenn sie sich dazu nicht mehr selbst äußern können.

Ja. Patienten sollten frei bestimmen können, was mit Ihnen passiert. Auch wenn Sie später ins Koma fallen.
Nein. Man muss Patienten vor sich selbst schützen und alles zur Lebensverlängerung mögliche tun.
Ich weiß nicht.

Privaten Wettanbietern droht der Lizenzentzug. Der Staat verteidigt sein Glücksspielmonopol. Ist das richtig?

Ja - man muss die Leute vor sich selbst schützen. Daher sollte man Glücksspiel verbieten
Ja - der Staat soll die Gewinne aus dem Glücksspiel für die Allgemeinheit, Kultur und Sport einsetzen
Nein - genausogut könnte man Brauereien verstaatlichen, um die Trunksucht zu bekämpfen
Nein - jeder kann sein Gelt auf den Kopf hauen, wie er will. Der Staat sollte nicht eingreifen
Ist doch egal. Das Internet ist global. Kein Nationalstaat kan das wirksam verbieten

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