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Die SPD will das Gesundheitssystem mit mehr Steuern finanzieren. Was halten Sie davon?

Es wir wohl nicht anders gehen. Schön ist es aber nicht
Das muss so gemacht werden. Nur über Steuern kann angesichts der demografischen Entwicklung das Gesundheitssystem aufrechterhalten werden.
Nein - das muss ein selbstfinanziertes Solidarsystem bleiben. Steuern wirken nur kostenerhöhend und gefährden die Effizienz

Neuer Ärger um die Gesundheitsreform. Der Ärzteverband kündigte einen "Aufstand" an, falls die Regierung die geplanten Änderungen umsetzt. Ist die Reaktion gerechtfertigt?

Nein - die Ärzte müssen an ihren Eid erinnert werden und die Versorgung aller Patienten sicherstellen. Man kann seine Interessen nicht auf dem Rücken der Patienten durchsetzen
Man kann die Ärzte - insbesondere an den Krankenhäusern - verstehen. Da werden 24 h Schichten gefahren und das Gehalt ist angesichts der Verantwortung lächerlich.
Die Reaktion ist gerechtfertigt. Die Regierung reagiert nur auf massiven Druck hin.

Bei der Zahl der Arztbesuche sind die Deutschen international Spitze: Jeder Bürger gehe statistisch gesehen 16 Mal pro Jahr zum Arzt. Überdurchschnittlich viele Arztbesuche werden montags gemacht. Wie oft waren Sie dieses Jahr beim Arzt?

Kein einziges Mal
Weniger als 5 Arztbesuche
Weniger als 10 Arztbesuche
Weniger als 25 Arztbesuche
Mehr als 25 Arztbesuche

Die Gesundheitsreform ist nun beschlossen. Welcher Eindruck überwiegt bei Ihnen?

Der kleinste gemeinsame Nenner wird zum Gesetz.
Es ist so kompliziert, dass nicht klar ist welche finanziellen Folgen sich daraus ergeben.
Es ist eine Übergangslösung, bei der es sich nicht lohnt, sich damit zu beschäftigen, da sie schon bald wieder durch ein neues Konzept ersetzt wird.
Es ist ein guter Kompromiß.
Es ist der große Wurf, der für Jahre hält.
Er ist für die privat Versicherten unfair, für die gesetzlich Versicherten fair.

Die Gesundheitsreform droht zu scheitern. Die Koalition ist in Gefahr. Soll Ministerin Schmidt zurücktreten?

Ja - Ulla Schmidt ist seit Jahren nicht in der Lage das Gesundheitssystem zu reformieren. Rücktritt oder Entlassung!
Ulla Schmidt wird von den Parteien und Lobbyisten sturmreif geschossen. Sie wird nicht mehr lange durchhalten
Nein - Frau Schmidts Konzept ist das Beste. Sie wird die Reform zu Ende bringen

Die Internet-Apotheke DocMorris hat die erste Filiale in D eröffnet und vertreibt dort Medikamente weit unter dem Preis anderer Apotheken. Die Apotheken-Verbände und einige Politiker laufen dagegen Sturm. Soll DocMorris geschlossen werden?

Ja - DocMorris kann nicht die Beratung bieten, die beim Kauf von Medikamenten notwendig ist
Ja - dadurch werden viele Arbeitsplätze in vielen Apotheken bedroht
Ja - die Apotheker haben dadurch deutliche Umsatzeinbußen
Nein - endlich werden Medikamente auch in Deutschland billiger
Nein - die Apotheker verdienen dann eben etwas weniger. Das Gesundheitssystem wird dadurch billiger
Nein - auch Medikamentenverkauf darf nicht durch staatliche Verordnungen geschützt bleiben. Privilegien müssen abgebaut werden

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