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Die deutsche Automobilindustrie kämpft gegen die EU-Grenzwerte für den CO2 Ausstoss. Was meinen Sie dazu?
| Die Deutschen bauen nun einmal die Luxuskarossen. Für solche Hersteller müssen andere Grenzwerte gelten als für FIAT oder Toyota | |
| Ich bin für die Umsetzung der Richtlinie. Es kann nicht sein, dass man mit 15-Liter Autos die Kinder zur Schule bringt oder zur Arbeit fährt. Die Hersteller müssen sich etwas einfallen lassen | |
| Arbeitsplätze sind wichtiger als der CO2-Ausstoss. Die Grenzwerte müssen angepasst werden. |
Die Versicherungsschäden, die Orkan "Kyrill" anrichtete, werden auf vier bis acht Milliarden Euro geschätzt. Werden Stürme in Zukunft eine Gefahr für das Wirtschaftswachstum?
| Das sind sie jetzt schon, zumindest für einige Branchen wie die Holzwirtschaft, wo die Preise einbrechen. | |
| Nein! Die Schäden werden niemals so hoch sein, dass man das am Wachstum spüren kann. Im Gegenteil: Es regt die Bautätigkeit an! | |
| Stürme allein sicher nicht! Doch mit den Stürmen kommen oft Hochwasser und Klimaveränderungen. Alle Effekte zusammen werden uns noch erhebliche Wachstumsprobleme bereiten. |
Der Präsident des Bundesumweltamts will ein Limit von 120 Kilometern pro Stunde auf Deutschlands Autobahnen. Die Grünen unterstützen den Vorschlag. Sie auch?
| Nein - ich bin gegen ein Tempolimit | |
| Ist mir egal, da ich sowieso nie besonders schnell fahre | |
| Ja unbedingt - auch aus ökologischen Gründen |
Den Wintersportgebieten fehlt der Schnee. Einer neuen Studie zufolge müssen in 10-15 Jahren gerade die deutschen Skigebiete damit rechnen, keinen regelmäßigen Schnee mehr zu haben. Hat diese negative Entwicklung auch Vorteile?
| Ja! Der Winter-Tourismus verschandelt ganze Landschaften. Wenn kein Schnee mehr liegt muß gewandert werden, was für die Umwelt sicher besser ist. | |
| Nein! Für die Bevölkerung vor Ort sind das enorme Einnahmeausfälle. Da kann man nichts Gutes dran finden. | |
| Die Situation führt lediglich zu einer Normalisierung der Besuchermassen in den Alpen. Es ist doch nicht normal, dass alle Hänge mit Liften zugestellt sind. |
Die Klimaerwärmung wird auch Folgen für den Weinbau haben. Schon prüfen die ersten französischen Champagner-Hersteller, ob sie ihre Rebflächen nach England und Polen verlegen können. Wäre das das Ende des Luxusgutes Champagner?
| Nein! In der Champagne wird es schon mittelfristig zu warm werden. England wäre für Champagner auch OK! | |
| Ja! Champagner gehört in die Champagne. Wenn das nicht geht, müssen wir halt Sekt trinken. | |
| Echten Champagner können sich eh nur wenige Reiche leisten. Das Schicksal des Champagners ist mir egal. |
Es war der wärmste November seit Menschengedenken. Die meisten Sonnenstunden, der wenigste Regen. Gut oder schlecht für Sie?
| Gut! Es kann gar nicht warm genug sein | |
| Schlecht! Das sind die ersten Boten der Klimakatastrophe | |
| Egal! Es kommt wie es kommt. Nächstes Jahr gibt es vielleicht den kältesten November seit Menschengedenken |
Die Fieberkurve der Erde wird immer steiler. Treibhausgase könnten zur größten Bedrohung für die Menschheit werden. Wären Sie bereit, persönlich etwas dagegen zu tun?
| Ja, ich achte heute schon auf niedrigen Energieverbrauch. Jeder einzelne kann seinen kleinen Beitrag leisten | |
| Wenn alle auf Dinge verzichten, wäre ich auch bereit dazu | |
| Ich bin nicht bereit, auf Annehmlichkeiten wie große Autos oder Klima-Anlagen zu verzichten. Erst müssen die Großkonzerne und Länder wie die USA zu einer Niedrig-Energiepolitik gezwungen werden | |
| Den Wissenschaftlern wird schon was einfallen, wie man die Treibhausgase wieder einfängt. Persönlicher Verzicht bringt nichts angesichts von Milliarden Chinesen und Indern, die immer mehr Energie verbrauchen. |
Der WWF stellt im "Living Planet Report 2006" fest, dass die Welt zur Zeit 'das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier' erlebt. Können wir etwas dagegen tun?
| Ja! Die Abnahme-Märkte für seltene Tiere müssen ausgetrocknet werden. Mehr Polizisten müssen für Kontrollen eingesetzt werden. | |
| Das Grundproblem ist die anwachsende Weltbevölkerung und die Umweltverschmutzung. Da kann man kaum etwas machen. | |
| Hilfreich wären noch größere Schutzzonen bzw. Tierparks, die auch als Geldquelle dienen können. Da müssen viele mehr und größere entstehen. |
Die USA durchbrechen die 300 Mio. Einwohner-Marke. Seit 1967 ist die Einwohnerzahl um 50% gestiegen, die Zahl der Autos und Haushalte jedoch um über 100%. Wird der hohe Energieverbrauch zu einem Problem für den Rest der Welt?
| Ja! Die USA stellen nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung (kleiner 10%), verbrauchen aber 25% der Energieressourcen. | |
| Nein! Die US-Amerikaner werden bei steigenden Energiepreisen auch das Sparen lernen. | |
| Es gibt genug Energie auf der Welt. Ich sehe da keine Engpässe. |
Kaliforniens Arnold Schwarzenegger begrenzt Treibhausgase als erster US-Gouverneur. Der Schadstoffausstoss soll durch Emissionrechte-Handel um 20% gesenkt werden. Ein gutes Zeichen?
| Endlich kommen die Amerikaner zur Vernunft. Kalifornien ist nur der Vorreiter | |
| Kalifornien wird von einem Europäer regiert. Die anderen Bundesstaaten werden nur zögernd folgen | |
| Solange Bush regiert, passiert gar nichts | |
| Die Umwelt ist denen egal. Solange genug Öl da ist, werden die sich nicht ändern. |
Die CDU-Ministerpräsidenten zetteln eine neue Atomdiskussion an. Sind Sie für den Atom-Ausstieg?
| Ja - wir haben weder die Technik noch die Entsorgung im Griff. | |
| Ja - es gibt genügend Alternativen mit Solarenergie, Wind- und Wasserkraftwerken | |
| Nein - nur Atomenergie macht uns unabhängig von Öl und Gas | |
| Nein - wir haben die Technik im Griff. Es ist nicht sinnvoll, die Kraftwerke abzuschalten. | |
| Ja - aber wir müssen die Nutzung der Kraftwerke verlängern, bis wir echte Energie-Alternativen zur Verfügung haben. |













